Mehr gemeinsam – gemeinsam mehr

Was uns bewegt

Eine Gesellschaft, in der jede Lebensphase zählt.

Teilhabe, Zugehörigkeit, Demokratie und lebenslanger Beitrag – dafür schaffen wir neue Verbindungen.

Demokratie

Die Demokratie lebt vom Austausch, von der Pluralität der Perspektiven und Realitäten.

Dennoch erleben wir in Zeiten multipler Krisen und einer nie gekannten Geschwindigkeit gesellschaftlichen Wandels eine zunehmende Separierung gesellschaftlicher Subgruppen. Die Welt, in der heutige Kinder aufwachsen, ist eine gänzlich andere als die der Generationen zuvor.

Trotz unendlicher Möglichkeiten der Vernetzung begegnen wir meist Menschen, die unsere Lebensrealität teilen. So einfach es geworden ist, Gleichgesinnte zu finden, so selten treffen wir auf Perspektiven außerhalb unserer eigenen sozialen und biografischen Kreise.

YOLD schafft Verbindungen zwischen Menschen mit unterschiedlichen Lebenswegen, Erfahrungen und Fragen. Denn Demokratie braucht Räume, in denen Verschiedenheit nicht trennt, sondern zum Ausgangspunkt für gemeinsames Verstehen wird.

Einsamkeit

Eines der drängendsten – und am meisten unterschätzten – Probleme unserer Zeit.

Menschen in Deutschland fühlen sich häufig einsam (bpb, 2024).

Laut dem Sozialbericht 2024 der Bundeszentrale für politische Bildung fühlt sich jede sechste Person in Deutschland häufig einsam – das entspricht knapp 12,2 Millionen Menschen (bpb, 2024). Besonders stark betroffen: junge Erwachsene zwischen 18 und 29 Jahren, von denen jede vierte Person angibt, sich oft einsam zu fühlen.

Auf der anderen Seite der Alterskurve das gleiche Bild: Das Einsamkeitsbarometer 2024 des Bundesfamilienministeriums zeigt, dass Menschen über 75 Jahren im Längsschnitt am stärksten von Einsamkeit belastet sind. Erkrankungen, eingeschränkte Mobilität, der Verlust von Partner:innen und Angehörigen – steigendes Alter geht häufig mit schwindender sozialer Einbindung einher (BMBFSFJ, 2024).

Einsamkeit ist dabei kein privates Befinden, sondern ein öffentliches Gesundheitsproblem. Sie erhöht das Risiko für Depressionen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und kognitiven Abbau – und ist laut Forschung "mit einem um 26 Prozent erhöhten Sterberisiko verbunden" (Holt-Lunstad et al., 2015). YOLD möchte genau hier ansetzen: mit echter Begegnung, die beide Seiten aus der Isolation holt.

Gemeinschaft

Gemeinschaft ist keine Nebensache – sie ist eine der wirksamsten Ressourcen für ein gesundes, aktives Leben.

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geringeres Sterberisiko mit stabilen sozialen Beziehungen (Holt-Lunstad et al., 2010)

Eine vielzitierte Metaanalyse über 148 Studien und 300.000 Proband:innen zeigt: "Menschen mit stabilen sozialen Beziehungen haben ein um 50 Prozent geringeres Sterberisiko" (Holt-Lunstad et al., 2010). Soziale Einbindung schützt nicht nur die Psyche, sondern wirkt sich messbar auf die körperliche Gesundheit aus.

Gleichzeitig erleben wir gesellschaftlich einen schleichenden Rückgang an gelebter Gemeinschaft. Wo früher Mehrgenerationenhaushalte und gewachsene Nachbarschaften selbstverständlich waren, leben heute viele Menschen in zunehmend homogenen sozialen Kreisen – umgeben von Gleichaltrigen, Gleichgesinnten, Gleichgestellten. Die Begegnung über diese Grenzen hinweg findet immer seltener statt.

YOLD schafft genau diese Begegnung – und damit mehr als nur Kontakt. In persönlichen Tandems entsteht eine Gemeinschaft, in der Menschen füreinander da sind: verlässlich, neugierig und auf Augenhöhe. Sie finden Zugehörigkeit, Orientierung und die Erfahrung, mit dem eigenen Beitrag etwas bewegen zu können.

Wissen

Erfahrung verliert ihren Wert nicht mit einer neuen Lebensphase.

Berufsbiografien, praktische Fähigkeiten, historische Einordnungen und gelebte Entscheidungen bilden ein enormes Wissenskapital. Vieles davon lässt sich weder nachschlagen noch vollständig digitalisieren – und wird dennoch zu selten weitergegeben.

Gleichzeitig suchen Menschen in Übergängen nach Orientierung: beim Einstieg in den Beruf, bei einem Neuanfang oder wenn sich vertraute Rollen verändern. Oft fehlen nicht Informationen, sondern ehrliche Erfahrungen und ein Gegenüber, das neue Fragen stellt.

Wissenstransfer zwischen Lebensphasen findet nicht aus mangelndem Interesse zu selten statt, sondern aus mangelnder Gelegenheit. YOLD schafft diese Gelegenheit – in beide Richtungen, ohne feste Rollen für Lehrende und Lernende.

Teilnehmende aus unterschiedlichen Lebensphasen gemeinsam bei YOLD

Mehr gemeinsam – gemeinsam mehr.

Werde Teil der Lösung und bring deine Perspektive in eine neue Begegnung ein.

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